Scheinrealität

Die Welt ist nicht so, wie sie ist. Sie ist so, wie wir sie wahrnehmen.

Hey Buddy, schön dich hier zu sehen!

Wir starten heute mit folgendem Zitat:

"Die Welt ist nicht so, wie sie ist. Sie ist so, wie wir sie wahrnehmen."

Neils Bohr

Das heutige Thema betrifft jeden einzelnen von uns, daher legen wir gleich los.

  • Scheinrealität

  • Was hat mentaler Gesundheit damit zu tun.

  • Aus diesem Kreislauf ausbrechen

Scheinrealität

Jeder von uns scrollt täglich durch Social Media und wird dadurch von einer Scheinrealität geprägt, welche unser Unterbewusstsein stärker beeinflusst, als wir es wahrnehmen.

Heute sporne ich dich an weiterzumachen, egal was du gerade verfolgst.

Nicht jeder Tag ist gleich schön, auch negative Emotionen und Gedanken sind Bestandteile des Lebens.

In den letzten Tage bin ich selbst in eine negative Spirale gerutscht, ohne es direkt zu bemerken. Durch das Vergleichen mit Personen, welche mich inspirieren, verlor ich den Bezug zu meiner eigenen Realität.

Es scheint so, als ob jeder genau weiss, was er zu tun hat und täglich Fortschritte erzielt. Doch dieses Bild entspricht nicht der Wahrheit.

Jeder versucht lediglich seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Was hat das nun mit mentaler Gesundheit zu tun?

In den letzten Eunoia News gab ich bekannt, dass jeder von uns dieselben 3 Ressourcen zur Verfügung hat: Fokus, Energie und Zeit.

Der Fokus beeinflusst die mentale Gesundheit enorm. Der Fokus bildet nämlich dein Selbstbild und dadurch erschaffst du deine Realität.

Ein Beispiel:

Eine Rockband, welche ihren ersten Label-Vertrag abschliessen konnte, hat 1983 ihren Gitarristen herausgeschmissen. Ohne jegliche Vorwarnung.

Dieser Gitarrist nahm den Bus nach Los Angeles und war voller Trauer und Wut. Er fragte sich immer wieder:
- Wie konnte das passieren?
- Was habe ich falsch gemacht?
- Was werde ich jetzt tun?

Diese Wut konnte er schnell in einen Ansporn umwandeln und sagte sich selbst „Ich werde die beste Rockband gründen, sodass meine alten Kumpels mich täglich im Radio hören und überall im TV sehen.“

Er konnte schnell eine neue Band zusammen trommeln und innerhalb weniger Jahre hatte seine neue Band einen eigenen Plattenvertrag unterschrieben. Ein Jahr später wurde ihre erste Platte mit Gold ausgezeichnet.

Der Gitarrist hiess Dave Mustaine, und die neue Band, die er gründete, war die legendäre Heavy-Metal-Band Megadeth. Megadeth verkaufte über 25 Millionen Alben und tourte mehrmals um die Welt.

Dave wurde durch die Musik reich und berühmt.

Leider war die Band, aus der er herausgeschmissen wurde, Metallica, die weltweit über 180 Millionen Alben verkauft hat. Metallica wird von vielen als eine der grössten Rockbands aller Zeiten angesehen.

Deshalb gab Mustaine 2003 in einem seltenen, intimen Interview unter Tränen zu, dass er sich immer noch als Versager sieht. Trotz allem, was er erreicht hatte, würde er in seinem Kopf immer der Typ sein, der aus Metallica herausgeschmissen wurde.

Diese Geschichte hat mir die Augen geöffnet und ich hoffe, dir ebenso.

Durch diese Geschichte wird verständlich, dass unsere Realität nicht objektiv ist, sondern eine Form der Perspektive und Wahrnehmung.

Aus diesem Kreislauf ausbrechen:

Schritt 1: Respektiere dich selbst so, wie du bist.

Das Leben ist kein Hochleistungssport, sondern eine stetige Anpassung an die vom Leben vorgegebenen Umstände.

Respektiere dich so, wie du deine Freunde, Familie und Vorbilder respektierst.

Jeder hat eine andere Ausgangslage und verschiedene Stärken und Schwächen. Genau das, macht das Leben schlussendlich so interessant.

Schritt 2: Gehe in die Dankbarkeit.

Sei dankbar für alles, was du bis heute überwinden konntest.

Es ist nicht möglich, Zweifel oder Sorgen zu spüren, wenn du dankbar bist.

Es handelt sich um ein Gesetz der Emotionen – versuche es aus.

  • Sei dankbar, für was du hast.

  • Sei dankbar, für was du erleben durftest.

  • Sei dankbar, für was du bist.

Schritt 3: Lass das Vergleichen hinter dir.

Schon früh in der Schulzeit wurde unser Verhalten geprägt, sich zu vergleichen. Doch diese Vergleiche bringen meist keinen Vorteil, es bringt lediglich das Gefühl hervor, nicht gut genug zu sein.

Wie du in der Geschichte von Dave gesehen hast, können Vergleiche das Schicksal deines kompletten Lebens einnehmen. Willst du das wirklich?

Vergleiche sabotieren dich selbst und deine mentale Gesundheit.

Nimm dir diese drei Schritte zu Herzen, deren Kraft wird oftmals unterschätzt.

Du darfst dich heute von dieser Scheinrealität verabschieden und vollkommen deinen eigenen Weg gehen. Du bist einzigartig!

Ich hoffe durch die heutigen Eunoia News hast du eine neue Perspektive auf deine Situation erhalten.

Wenn du in letzter Zeit ein Gespräch mit einem Freund über eines dieser Themen hattest, bin ich dir dankbar, wenn du ihm/ihr diese Eunoia News weiterleitest.

Manchmal ist es eine kleine Erinnerung, welche grosse Veränderungen bewirken kann.

Ich danke dir!

Aaron